Unterstützungsangebote für Familien

  • An dieser Stelle wollen wir euch über Unterstützungsangebote informieren

Gerne könnt ihr uns auch eine E-Mail schreiben, wenn ihr Fragen habt oder Unterstützung benötigt: 

ritterburg@nestwaerme-berlin.de


Wichtige Notfallnummern: 

Für medizinische Hilfe

  • – Bei Corona Verdacht => 116 117, den Hausarzt oder das zuständige Gesundheitsamt
  • – Hilfetelefon Schwangere in Not => 0800 4040020
  • – Zahnärztlicher Notfalldienst => 030 89004333
  • – Bereitschaftsdienst für ärztliche Hilfe => 116 117
  • – Sucht und Drogen-Hotline => 0180 5313031

Krisennummern für Eltern und Erwachsene

  • – Telefonseelsorge => 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
  • – Berliner Krisendienst => 030 3906300
  • – „Nummer gegen Kummer“ für Eltern=> 0800 111 0 550
  • – Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ => 0800 0116 016
  • – Hilfetelefon bei sexualisierten Missbrauch => 0800 2255530
  • – Seniorentelefon => 08004708090
  • – Muslimische Seelsorge => 030 443509821

Krisennummern für Kinder und Jugendliche

  • – „Nummer gegen Kummer“ für Kinder und Jugendliche => 116 111 oder 0800 111 033
  • – Kindernotdienst für Kinder zwischen 0-13 Jahren => 030 610061
  • – Jugendnotdienst für Jugendliche zwischen 14-18 Jahren => 030 610062
  • – Mädchennotdienst für Mädchen von 14-21 Jahren => 030 610063
  • – Hilfetelefon bei sexualisierten Missbrauch => 0800 2255530
  • – Muslimische Seelsorge => 030 443509821

Eine Übersicht aller psychosozialen Notfallnummern in Berlin findet ihr unter: https://www.berliner-krisendienst.de/wp-content/uploads/2014/10/Plakat-IchbraucheHilfe_Nothilfenummern.pdf


Allgemeine Tipps und Informationen:

Was ist Corona? Wie kann man sich schützen?


Was ist beim Tragen einer Mund-Nasen-Maske zu beachten?

https://www.instagram.com/p/B_W1BbJCVyn/?igshid=2ymxbnm40rtz

Auf unserer Facebookseite informieren wir euch zusätzlich, wie man sich selbst eine Alltagsmaske nähen kann.

Kostenlose Mund-Nase- Schutzmasken!:

https://www.nachbarschaftshaus.de/arbeitsbereiche/aktuell/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=303&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c2df9e92657183a10b87cb160a525e4d


Auf dem Familienportal des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Frau Franziska Giffey finden Eltern gesammelte Informationen zu Familienleistungen zur Unterstützung in der Corona-Zeit:

> Finanzielle Hilfen und Unterstützung für Familien in der Corona-Zeit
> Elterngeld: Geplante Anpassungen anlässlich der Corona-Pandemie
> Notfall-KiZ: Der neue Kinderzuschlag
> Lohnersatz wegen Kita- und Schulschließung
> Tipps für Eltern zum Umgang mit dem Coronavirus
> Tipps für Kinder in der Corona-Zeit

Informationen zu Hilfen und Beratungsangeboten für Familien finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie: https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/familien/

Finanzielle Hilfen für Familien und Erleichterungen in Zeiten der Corona-Pandemie

Kostenbeteiligung am Kita-Mittagessen entfällt
Eltern von Kita-Kindern, die keine Notbetreuung in den Einrichtungen besuchen, müssen ab Mai auch nicht die Kostenbeteiligung am Mittagessen von 23 Euro im Monat bezahlen. Weitere Informationen zur Kinderbetreuung während der Corona-Pandemie und zur Schrittweise Öffnung der Kitas finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie: https://www.berlin.de/sen/bjf/.

Hortgebühren werden erstattet
Nach den Schulschließungen ab 17. März 2020 wurde wenige Tage darauf auch die ergänzende Förderung und Betreuung (Hortbetreuung) in der Primarstufe nicht mehr angeboten. Das wird aller Voraussicht nach auch noch bis in den Sommer so bleiben. Eltern bezahlen für die ergänzende Förderung und Betreuung in der Primarstufe ab Jahrgangsstufe 3 Gebühren. Diese Gebühren für den April 2020 werden Ihnen rückwirkend erstattet werden. Ab Mai 2020 wird auch die Elternkostenbeteiligung nicht mehr erhoben. Sofern die Schulen im August wieder die ergänzende Förderung und Betreuung anbieten, wird diese Elternkostenbeteiligung ab September 2020 wieder erhoben. Damit sollen Eltern in diesen schwierigen Zeiten finanziell entlastet werden.
Die Erstattung erfolgt, weil die Betreuungsleistung nicht mehr in Anspruch genommen werden kann. Für den Monat März kann es allerdings keine Erstattung geben, weil die Inanspruchnahme des Betreuungsplatzes noch bis zum 20. März möglich war. Die Erstattung erfolgt an Sie direkt durch den Anbieter der ergänzenden Förderung und Betreuung, mit dem Sie den Vertrag geschlossen haben, also entweder durch das Jugendamt oder durch den Träger der freien Jugendhilfe.
Lohnersatz wegen Schul- und Kitaschließung
Wenn Sie wegen der geschlossenen Kitas und Schulen nicht zur Arbeit können und einen Verdienstausfall haben, weil Sie Ihr Kind betreuen müssen, können Sie eine Entschädigung bekommen. Diese soll Sie gegen übermäßige Einkommenseinbußen absichern.
Sie können eine Entschädigung von 67 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens (maximal 2.016 Euro) für bis zu sechs Wochen bekommen. Die Auszahlung übernimmt Ihr Arbeitgeber.
Voraussetzungen für die Entschädigung sind:

• Sie sind erwerbstätig und
• für Ihr Kind sorgeberechtigt.
• Ihr Kind ist unter 12 Jahre alt oder
• wegen einer Behinderung auf Hilfe angewiesen.
• Es gibt keine andere zumutbare Betreuungsmöglichkeit (muss auf Verlangen auch gegenüber dem Arbeitgeber dargelegt werden).
Eine

Hier finden Sie Fragen und Antworten zum Lohnersatz wegen Kita- und Schulschließungen:

https://familienportal.de/familienportal/meta/aktuelles/aktuelle-meldungen/lohnersatz-wegen-kita–und-schulschliessung/154680.

Weitere Informationen hierzu hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zusammengestellt: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Entschaedigung-Eltern/entschaedigung-eltern.html.

Notfall-Kinderzuschlag
Familien mit kleinen Einkommen können einen monatlichen Kinderzuschlag (KiZ) (https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/kinderzuschlag) von bis zu 185 Euro erhalten. Ob und in welcher Höhe der KiZ gezahlt wird, hängt von mehreren Faktoren ab – vor allem vom eigenen Einkommen, den Wohnkosten, der Größe der Familie und dem Alter der Kinder. So kann eine Familie mit zwei Kindern und einer Warmmiete von 1000 Euro den KiZ erhalten, wenn das gemeinsame Bruttoeinkommen rund 1600 bis 3300 Euro beträgt. Wer Kinderzuschlag erhält, kann zusätzliche Leistungen für Bildung und Teilhabe beantragen. Dies können Sie hier prüfen: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/kinderzuschlag/kinderzuschlag-und-leistungen-fuer-bildung-und-teilhabe/kinderzuschlag-und-leistungen-fuer-bildung-und-teilhabe/73906.

Berechnungsgrundlage für den Kinderzuschlag ist normalerweise das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate. Damit auch Familien vom KiZ profitieren können, die aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig Verdienstausfälle hinnehmen müssen, ist zum 1. April ein Notfall-KiZ in Kraft getreten. Dadurch müssen Familien, nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, wenn sie den KiZ beantragen, sondern nur des letzten Monats vor der Antragstellung. Außerdem müssen Eltern keine Angaben mehr zum Vermögen machen, wenn sie kein erhebliches Vermögen haben. Diese Regelung gilt bis zum 30. September 2020. Es kann sich also lohnen, noch im April einen Antrag zu stellen, wenn Sie bereits im März erhebliche Verdienstausfälle hatten.

Ob Sie Anspruch auf den Kinderzuschlag haben, können Sie mit dem KiZ-Lotsen der Familienkasse prüfen: https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kiz-lotse. Den Kinderzuschlag können Sie online beantragen: https://con.arbeitsagentur.de/prod/kiz/ui/start.
Eine weitere Anpassung: Wenn Sie bisher schon den höchstmöglichen KiZ von 185 Euro pro Kind erhalten, wird Ihre Bewilligung ohne erneute Prüfung automatisch um weitere sechs Monate verlängert. Wenn Sie nicht den höchstmöglichen KiZ von 185 Euro beziehen, Ihr Einkommen sich aufgrund der Corona-Pandemie aber verringert hat, können Sie einmalig in den Monaten April oder Mai einen Überprüfungsantrag stellen. Sie können dann gegebenenfalls auch den Notfall-KiZ erhalten. Den Notfall-KiZ kann man jedoch nicht zusätzlich zum KiZ bekommen.

Anpassung des Elterngeldes
Damit werdende und junge Eltern, die aufgrund der Corona-Pandemie Verdienstausfälle haben oder die Voraussetzungen für den Bezug des Elterngeldes nicht mehr einhalten können, keine Nachteile haben, soll das Elterngeld angepasst werden. Ein Gesetzentwurf zu diesen Änderungen befindet sich zurzeit im parlamentarischen Verfahren. Die Regelungen sollen rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten. Folgende Regelungen sind geplant:
• Eltern, die in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten und an ihrem Arbeitsplatz jetzt dringend benötigt werden, können ihre Elterngeldmonate aufschieben.
• Eltern sollen den Partnerschaftsbonus nicht verlieren, wenn sie aufgrund der Corona-Pandemie aktuell mehr oder weniger arbeiten als geplant. Der Partnerschaftsbonus ist eine zusätzliche Leistung, die Mütter und Väter bekommen, die gleichzeitig Teilzeit arbeiten und sich die Kindererziehung teilen.
• Eltern und werdende Eltern, die aktuell Einkommensverluste haben, weil sie zum Beispiel in Kurzarbeit sind, sollen keinen Nachteil beim Elterngeldbezug haben. Konkret heißt das: Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld I aufgrund der Corona-Pandemie reduzieren das Elterngeld nicht und fließen auch bei der späteren Berechnung des Elterngeldes für ein weiteres Kind nicht mit ein.

Was die Änderungen im Einzelfall bedeuten, erklärt eine Übersicht mit Fallbeispielen des Bundesfamilienministeriums: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/finanzielle-unterstuetzung/faq-elterngeld-anpassung/fragen-und-antworten-zu-den-aenderungen-beim-elterngeld/154926.

Erweiterter Kündigungsschutz für Mieter/innen und erleichterter Zugang zum Wohngeld
Die Bundesregierung hat eine deutliche Ausweitung des Kündigungsschutzes bei Mietrückständen für Wohn- und Gewerberäume erlassen. Wer also aktuell wegen der Corona-Pandemie nicht genug Einkommen hat, um seine Miete zu begleichen, kann sich davor schützen, seine Wohnung zu verlieren. Nähere Informationen zum Kündigungsausschluss im Mietrecht hat das Bundesjustizministerium für Sie zusammengestellt: https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Miete/Corona_Miete_node.html.
Der Berliner Senat wird für Mieter/innen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften und der berlinovo dafür Sorge tragen, dass sie bis auf Weiteres bei Mietrückständen individuelle und kulante Lösungen vereinbaren, keine Kündigungen wegen Zahlungsrückständen aussprechen und auch keine Räumungen bewohnter Wohnungen durchführen.
Der Senat wird darüber hinaus alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Durchsetzung von Räumungstiteln für Wohnraum bis auf Weiteres auszusetzen und außerdem darauf hinwirken, dass die Versorgungsunternehmen für die Dauer der Corona-Pandemie auf Strom- und Gassperren verzichten. Aktuelle Informationen zum Schutz vor Räumungen, bei Mietrückständen und Strom- und Gassperren bietet Ihnen die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen:
https://www.stadtentwicklung.berlin.de

Wohngeld ist dabei eine Möglichkeit, in dieser Krisenzeit die Wohnkostenbelastung insbesondere auch für Eltern und Alleinerziehende zu begrenzen. Um die Beantragung und Bewilligung von Wohngeld zu beschleunigen sollen die Bewilligungszeiträume von auslaufenden Bewilligungen automatisiert für sechs weitere Monate verlängert werden. Um Ihnen als Mieterinnen und Mietern zeitnah helfen zu können, hat der Bund jetzt ebenfalls Hinweise zu Verfahrenserleichterungen im Wohngeld erlassen. Insbesondere soll bei Bürgerinnen und Bürgern, die aufgrund der aktuellen Beschränkungen Einkommenseinbußen haben, auf die Plausibilitätsprüfung sowie auf die Prüfung von eigenen Unterhaltsansprüchen verzichtet werden. Zudem besteht für Anspruchsberechtigte die Möglichkeit von Vorschusszahlungen bei Erst- oder Weiterleistungsanträgen.
Sollten Sie aufgrund der Corona-Pandemie erstmals einen Anspruch oder aber einen erhöhten Anspruch auf Wohngeld haben, wird eine schnellere Antragsbearbeitung ermöglicht. Ob Sie einen Anspruch auf Wohngeld haben, kann mit Hilfe des Wohngeldrechners geprüft werden: https://ssl.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohngeld/diwoformular.shtml .


Infoseite Senat zu Kita- & Schulschließungen: https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/

täglicher NDR-Podcast mit Virologe Dr. Drosten (auch per Spotify): https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Update-Die-Podcast-Folgen-als-Skript,podcastcoronavirus102.html

Informationen für Familien in Berliner Geflüchteten-Unterkünften in vielen Sprachen, auch also Podcasts: https://www.berlin.de/laf/leistungen/gesundheit/infektionsschutz/

Informationen der Intergrationsbeauftragten in 6 Sprachen, u.a. auch Ansprache der Bundeskanzlerin: https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus

https://t3n.de/guides/corona-home-office-guide/ => Tipps für alle, die im Homeoffice arbeiten 

https://www.flimmo.de/corona-tipps?fbclid=IwAR0ZiynKcKrvtiGOc-hxcxlPYmws8mq1Dy3SipXN62yr5tGtLOxEMvC4XTM => FLIMMO ist ein Programmratgeber für Eltern und bietet euch einen tollen medienpädagogischen Überblick über geeignete TV- und Streamingformate für Kinder


Online – Nachhilfe:

https://www.corona-school.de/?fbclid=IwAR1_QZm93M0_mkDu-zo08CXbQ7DyDRIBwFv0NPD43iplpXRCqiG1-6x6e3I  – Um Eltern und Schüler*innen während der Corona-Krise zu entlasten und für eine sichere wie zuverlässige Lernatmosphäre zu sorgen, vermittelt die Corona School den Kontakt zwischen Schüler*innen und Studierenden für eine virtuelle Lernbetreuung.

https://www.isomathe.de => Hilfe bei Matheaufgaben ab der 5.Klasse

Schulcomputerkampagne

Erst recht infolge der Covid-19-Pandemie sowie allgemein sind Schulcomputer unabdingbar für Schülerinnen und Schüler, um nicht benachteiligt und abgehängt zu werden. Nach neustem Beschluss der Bundesregierung sollen sozialleistungsbeziehende Haushalte jetzt einen Zuschuss von 150 € zur Anschaffung eines Schulcomputers erhalten. Dieser Zuschuss reicht allerdings bei weitem nicht aus, den konkreten Bedarf zu decken. Der Verein Tacheles hat eine Kampagne gestartet und ermutigt alle, die SGB-II-/ SGB-XII-/ AsylbLG- Leistungen beziehen, bei den zuständigen Behörden entsprechende Anträge zu stellen. Aber auch Haushalte mit geringem Einkommen, die bisher keine Jobcenterleistungen erhalten, könnten anspruchsberechtigt sein. Unbedingt wichtig ist, dass der Antrag auf die jeweiligen Leistungen und auf Übernahme der Kosten nachweislich vor dem Kauf der Schulcomputer gestellt wird. Um den akuten Bedarf zu decken und Druck zu machen, sollten möglichst viele Anträge gestellt und notfalls gerichtlich durchgesetzt werden.
Weitere Informationen von Tacheles, eine Anwaltsliste und auch die Antragsformulare sind hier zu finden:
https://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/aktuelles/d/n/2634/
Hier noch einige Tipps für die Antragstellung:
– Alle vorhandenen Nachweise über Schulaufgaben, die online erledigt werden mussten o.ä. – Wofür wird Computer etc. konkret benötigt? – Welche Nachteile gab es bisher ohne Computer? – Wie ging es bisher ohne Computer? – Gibt es Freunde, Familie, die aushelfen könnten?
– Gibt es öffentliche Computer (Bibliotheken etc.), die man nutzen kann bzw. warum ist dies unzumutbar?
Bei Fragen zu den Jobcenterleistungen unterstützt die SHIA-Sozialberatung. Telefonische Beratungstermine können vereinbart werden unter (030) 42 85 16 10 oder per E-Mail jessica.albrecht@shia-berlin.de.

Homeschooling

Seit einigen Wochen seid Ihr als Eltern gefragt, Eure Kinder bei den Schulaufgaben zu unterstützen und zu
motivieren. Dabei könnt Ihr natürlich nicht den Schulunterricht ersetzen. Die Senatsverwaltung sammelte in einem Infobrief Tipps für Eltern, wie Homeschooling gut gelingen kann.
Hier einige Tipps für das Lernen zu Hause:
• Verschaffe Dir mit Deinem Kind einen Überblick zu den Aufgaben der Woche. Aufgaben für die
Schule, aber auch die Übernahme von Verpflichtungen im Haushalt können dazu gehören. Und klärt
ab, welche Aufgaben unbedingt in der Woche erledigt werden sollten.
• Frage , was Deinem Kind wichtig ist, für den Zeitraum , den es nicht zur Schule gehen kann. Einiges
wird nicht zu verhandeln sein, einiges kann das Kind (je nach Alter) selbst entscheiden: Lernt es
vormittags oder nachmittags, mit welcher Aufgabe fängt es an…
• Schreibt einen Wochenplan! Welche konkreten Aufgaben sollen wann erledigt werden?
• Achte darauf, dass die Liste der Aufgaben überschaubar bleiben (35 Aufgaben täglich).
• Richtet einen festen Arbeitsplatz ein, einen Ort für die Erledigung der Schulaufgaben, an dem das
Kind nicht abgelenkt wird.
• Arbeitszeiten: Arbeitsphasen sollten auf 30 Minuten , bei kleineren Kindern auf 15 Minuten begrenzt
werden.
Wie motiviere ich mein Kind?
• Plane die Lernzeit gemeinsam mit Deinem Kind und lasse es mitbestimmen.
• Vereinbart realistische Lernziele! Mache Deinem Kind deutlich, dass Du ihm das Erreichen seiner
Ziele zutraust.
• Überlegt gemeinsam, wie sich das Kind bei auftretenden Schwierigkeiten helfen kann.
• Eine Belohnung für ein erreichtes Ziel ist wichtig. Erreichtes Ziel und Belohnungsart sollten aber
in einem guten Verhältnis zu einander stehen.
• Für manche Kinder ist eine Verabredung zum Lernen per Telefon und Videochat mit Freunden
hilfreich.
• Zeige Interesse und Wertschätzung am Lernerfolg , aber kontrolliere nicht übermäßig.
Weitere Themen aus dem Infobrief: „Wenn die Luft brennt. Wie gehe ich mit Konflikten um?“, „Lagerkoller
und was jetzt?“, „Wie mit der Angst umgehen, wenn sie kommt?“ findet Ihr unter folgendem Link
https://www.berlin.de/sen/bildung/unterstuetzung/beratungszentrensibuz/sibuzinfobrief/


Hilfe für Alleinerziehende

Die SHIA e.V. – SelbstHilfeInitiative Alleinerziehender Berlin entdeckte schon vor Corona das Podcast-Format für sich.
Gesprochen wird über vielfältige Themen, die Alleinerziehende und Einelternfamilien beschäftigen. Die Gesprächsrunden bestehen aus einer moderierenden Mitarbeiterin und je nach Thema ein bis zwei Gesprächspartner*innen. Sie decken eine breite Palette von informativen, aber auch persönlichen und psychologischen Inhalten ab.

https://www.podcast.de/podcast/740037/

Mutter mit Corona im Krankenhaus – wo bleibt das Kind?
Gelten die Regelungen, die ansonsten greifen, wenn alleinerziehende Eltern ins Krankenhaus müssen, auch im Fall einer Corona-Infektion? Auf diese Frage hatten wir im April noch keine verlässliche Antwort erhalten. Inzwischen haben Jugendamt (Pankow) und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie klargestellt: prinzipiell ja. Welche Lösung gefunden wird, hängt von den Umständen der Situation ab.
Sofern der Krankenhausaufenthalt planbar ist und zeitlicher Spielraum & Betreuungskapazitäten es erlauben, ist die Vermittlung einer Betreuung im Familienhaushalt nach § 20 SGB VIII durchaus möglich. Erfolgt die Krankenhauseinweisung kurzfristig, stehen der Berliner Notdienst Kinderschutz oder eine andere Kriseneinrichtung für die Kinderbetreuung bereit. „Eine Aufnahme darf und wird nicht an einer möglichen Quarantäne scheitern“ bestätigte die Referentin für Kinderschutz in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie auf Anfrage. Auch das Jugendamt versicherte ausdrücklich, dass man in einem entsprechenden Fall vor allem sehr eng mit dem Gesundheitsamt zusammenarbeiten werde, um ein „bestmögliches und vor allem sicheres Angebot für das Kind bzw. die Kinder zu organisieren“. Es wird dringend empfohlen, dass das Elternteil im Bedarfsfall so früh wie möglich mit dem Gesundheits- und/ oder dem Jugendamt in Kontakt tritt.
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Notfallbetreuung
Alle Alleinerziehenden haben seit dem 27. April 2020 Anspruch auf eine Notbetreuung ihrer Kinder in Kitas, Kindertagespflege oder Schulen. Das gilt nicht, wenn es eine Möglichkeit zur häuslichen Betreuung gibt. Auf konkretere Vorgaben, in welcher Weise eine Alleinerziehende nachzuweisen habe, dass es für ihr Kind keine Möglichkeit zur häuslichen Betreuung gebe, hat die Senatsverwaltung verzichtet.
Dennoch machten einige leider die Erfahrung, dass Kitas ihre Kinder mit dem Verweis auf die Möglichkeit der häuslichen Betreuung abgewiesen haben. Kurzerhand wurde hier und da festgestellt, dass diejenige, die nicht arbeiten geht, keinen Grund habe, nicht zu Hause zu sein und somit zur häuslichen Betreuung zur Verfügung stehe. Elternzeit, Krankschreibung und selbst Homeoffice wurden per se zu Ausschlussgründen für den Notbetreuungsanspruch erklärt. Das ist nicht im Sinne der “Erfinder“ und führte zu Empörung und Bedrängnis.

In Bedrängnis sind aber auch die Kitas. Die Gruppe derer, die ihren Anspruch aus den Vorgaben der Senatsverwaltung ableiten, ist insgesamt so groß, dass die Corona-gestutzten Kapazitäten der Kitas nicht ausreichen. Um trotz Notbetreuung die Infektionsgefahr wenigstens etwas zu bannen, werden die Körper-kontaktsituationen minimiert: kleinere Gruppen, mehr Raum pro Kind. Hinzu kommt, dass ein Teil des Kitapersonals wegen Zugehörigkeit zur Risikogruppe derzeit nicht zur Verfügung steht.
Kitas, die nicht alle unterbringen können, setzen so Prioritäten nach eigenen Kriterien und berufen sich auf den Vorrang der häuslichen Betreuung. Dass man mit Homeoffice die Betreuungsfrage löse, geht allerdings eindeutig an der Lebensrealität vorbei. Außer beruflichen kann es auch noch unzählige andere Verpflich-tungen geben, die mit einem Kind am Bein nicht erfüllbar sind. Anders ausgedrückt, das Kindeswohl könnte gefährdet sein, wenn Geist und Körper anderweitig in Beschlag genommen sind.

Wie löst sich dieses Dilemma? Die Senatsverwaltung bietet sich den Kitas als Ansprechpartnerin in strittigen Fällen an. Außerdem sollten Kitas organisatorische Gestaltungsspielräume nutzen. Es gibt keinen Anspruch auf Vollzeitbetreuung, daher kann mit zeitlichen Schichten variiert werden: Vormittags-/Nachmittagsgruppen; Betreuung an versetzten Wochentagen. Da die Inanspruchnahme von Kita zu Kita auch sehr schwanken kann, können auch die Versetzung von Gruppen in andere Kitas oder die Ausleihe von Personal Optionen sein. Ziel muss es sein, für die begrenzten Plätze eine angemessene, allen möglichst gleichmäßig gerechte Verteilung zu finden. Hierzu ist Verhandlungsbereitschaft und -geschick gefragt.
Also bitte nicht abwimmeln lassen, sondern: reden, begründen, Kompromisse anbieten. Wer gar nichts erreicht, aber mitnichten auf Kitabetreuung verzichten kann, kann sich auch gerne an SHIA e.V. (kontakt@shia-berlin.de) wenden.


Familienhebammen:

Verändertes Familienhebammen-Angebot

Aufgrund der Tatsache, dass die Beratungsangebote in den Familienzentren nicht stattfinden können und die aufsuchende Arbeit sehr eingeschränkt ist, gibt eine tägliche Telefonsprechstunde für alle Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und das erste Lebensjahr des Kindes eingerichtet:

Täglich telefonische Familienhebammensprechstunden!

Montag- Freitag von 9.00-16.00 Uhr

Bitte rufen Sie folgende Kolleginnen zu den dahinterstehenden Zeiten an:

Doris Hofmann: Tel. 01633397205 (9-12 Uhr)

Margareta Walosczcyk: Tel. 01781356150 (12-16 Uhr)

-Beratung auch in polnischer Sprache

Ebru Özdal: Tel. 017622941972 (Dienstag 13.30-15.30 und Mittwoch 10.00-12.00)

-Beratung auch in türkischer Sprache

Bitte nehmen Sie Kontakt zu den Familienhebammen auf, wenn Sie unsicher sind und Fragen bzgl. der Entwicklung ihres Kindes haben oder Belastungen oder Sorgen da sind, die Sie mit einer Familienhebamme besprechen möchten.

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Schreibabyambulanzen (SBA):

Telefonische Beratung der SchreiBabyAmbulanzen in Berlin läuft weiter:

Wenn Babys stundenlang schreien, schlecht trinken, kaum schlafen oder sehr unruhig sind,
fühlen sich Eltern oft hilflos und verzweifelt. Dieser Stress wirkt körperlich und seelisch
tief auf die Eltern ein. Das Selbstwertgefühl leidet, das Vertrauen in die eigene Intuition
und die elterliche Kompetenz geht verloren. Es beginnt ein Teufelskreis aus Schlafmangel,
Erschöpfung, körperlicher Anspannung, zunehmender Gereiztheit und sozialem Rückzug.
Die Bindung zwischen Eltern und Kind ist belastet, Freude und Glück nicht mehr spürbar.
Daraus können Krisen erwachsen, die manchmal aus eigener Kraftanstrengung nicht mehr
bewältigt werden können. Die körperorientierte Krisenbegleitung® der
SchreiBabyAmbulanz bietet Eltern mit ihren Babys und Kleinkindern bis zu drei Jahren
emotionale Unterstützung und Rückhalt in Krisensituationen.
Derzeit arbeiten die KrisenbegleiterInnen angepasst an die Maßnahmen gegen die Corona-
Pandemie mittels telefonischer Beratung und Video-Chats.
Hier die einzelnen Anlaufstellen, es können auch Eltern aus den nicht genannten Bezirken
begleitet werden:

Kreuzberg – Friedrichhain Lausitzer Str. 8 / Kreuzberger Stadtteilzentrum
Anja Hable 030/61 62 99 82 / Claudia Theil 015739327349

Lichtenberg Blu:boks /Paul-Zobel-Str.9 / Jeannine Ernst / Tel: 015788266657

Marzahn – Hellersdorf, Familienzentrum Felix, Zühlsdorfer Str. 16/18, Jeannine Ernst /
Tel. 4915201573176 ; Familienhaus Kastanie, Kastanienallee 53/55; Silke Nixdorff Tel.
01575960494915122

Mitte Nachbarschaftsetage der Fabrik Osloer Str. 12 / Aufgang A 1. Etage /
Paula Diederichs 01741692841 / Claudia Theil 015739327349 mit und
ohne Elternbeitrag

Neukölln Nachbarschaftsheim Neukölln / Altenbraker Straße 12A / Daniela Grunz Tel:
01774830533

Pankow Frei-Zeit-Haus e.V. Weißensee / Pistoriusstr. 23 /Karin Philip (030) 40 45 333

Spandau Kompaxx eV., Familienzentrum, Voltastr. 2, / Sophie Linnemann Tel.
017631584342 / Silke Nixdorff 01716894709 015122

Steglitz-Zehlendorf Villa Mittelhof Königstraße 42-43 / Linda Dokkedahl Tel. 0178333798

Tempelhof-Schöneberg Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der Ufa-Fabrik /
Viktoriastr. 13 / Linda Dokkedahl Tel. 0178333798

Treptow-Köpenick Familienzentrum Campus Kiezspindel, Rudower Str. 37 /
Familienzentrum Kosmosviertel, Ortolfstr. 165 / Dagmar Swoboda: 015201573176

+++

Eltern-Baby-Beratung in der EFB am Standort Adalbertstraße:

Die Eltern-Baby-Beratung der Erziehungs- und Familienberatungsstelle Kreuzberg findet coronabedingt bis auf weiteres telefonisch statt.

Eltern können per Mail nach einem Termin fragen: elternbabyberatung@posteo.de

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Allgemeine Beratungsangebote:

Das NZFH hat auf den Seiten von elternsein.info verschiedene bundesweite Beratungsangebote zusammengestellt, die derzeit für Familien hilfreich sein könnten:

www.elternsein.info/beratung-anonym/anonym-kostenlos/corona-zeiten-beratung-jetzt-fuer-eltern/



Online- Beratungsangebote – anonym und kostenfrei!

Für Eltern:

Für Jugendliche:


Beratungsangebote anderer Einrichtungen/Träger

Beratung bei BIG e.V.:

Beratung bei Eulalia Eigensinn e.V.:

  • Familienhebammensprechstunde (deutsch, englisch, ggf. arabisch): nur in dringenden Fällen nach Terminvereinbarung montags zwischen 11:30-13:00.
  • Telefonberatung (deutsch, englisch, spanisch, farsi, dari, arabisch, kurdisch): Anti-Gewaltberatung, Stabilisierung und Sozialberatung. Montag –Freitag 10:00-16:00.
  • Email-Beratung (deutsch, englisch, spanisch, farsi, dari, arabisch, kurdisch): Anti-Gewaltberatung, Stabilisierung und Sozialberatung. Montag bis Freitag.
  • Anwaltliche Beratung: Rechtliche Fragen können wir teilweise für unsere Klientinnen telefonisch mit einer Anwältin im für Strafrecht und Familienrecht klären.
  • Sonstige Angebote:
    • Vermittlung an Zufluchtswohnungen und Frauenhäuser (BIG)
    • Entwicklung einer moderierten Selbsthilfeplattform für unsere Klientinnen

Email-Beratung:

fm@eulalia-eigensinn.de (Deutsch, Spanisch, Englisch)

ve@eulalia-eigensinn.de (Deutsch, Englisch)

np@eulalia-eigensinn.de (Farsi, Dari, Kurdisch)

se@eulalia-eigensinn.de (Arabisch, Englisch) 

Telefonische Sprechzeiten unter 303 -335 1191:

 

  10:00 -13:00 13:00-16:00
Montag deutsch, spanisch, englisch deutsch, englisch
Dienstag arabisch, englisch deutsch, englisch
Mittwoch farsi, dari, kurdisch, deutsch deutsch, spanisch, englisch
Donnerstag deutsch, englisch farsi, dari, kurdisch, deutsch
Freitag arabisch, englisch deutsch, spanisch, englisch

Krisenberatung


Linksammlung mit dem Schwerpunkt Arbeit

Für Freischaffende Künstler*innen:

https://www.mdr.de/kultur/corona-kultur-ausfaelle-freischaffende-kuenstler-100.html

https://www.vuesch-ggmbh.de/soziokultur-corona/

Infos zum Kurzarbeitergeld:

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

 


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